Gutes Klima entsteht da, wo Menschen gemeinsam anpacken – für ihre Orte, ihre Nachbarschaft und eine lebenswerte Zukunft. Der Wettbewerb „Gutes.Klima.Machen.“ zeichnet Projekte aus, die genau das tun: Klimaschutz im ländlichen Raum sichtbar machen und neue Ideen auf den Weg bringen.
Ihr habt ein starkes Klimaschutzprojekt bei euch in der Region umgesetzt – oder eine richtig gute Idee in der Schublade, die endlich raus will? Dann seid Ihr hier richtig!
Bewerbungen für die zweite Runde des Wettbewerbs sind ab jetzt möglich!
Der Wettbewerb GUTES.KLIMA.MACHEN. prämiert Projekte in zwei Kategorien:
In der Kategorie „gut gemacht“ prämieren wir Projekte, die bereits vor Ort etwas
bewegen: Sie machen Klimaschutz sichtbar, stärken das Miteinander und zeigen, wie
Wandel gelingt.
Die Projekte werden jeweils mit 15.000€ prämiert.
wurde in den letzten 5 Jahren umgesetzt,
ist im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns verankert,
trägt zur Motivation weiterer Akteure bei und hat Vorbildfunktion.
Die Kategorie „gut gedacht“ unterstützt Ideen, die bereit sind für den nächsten Schritt
– durchdacht, tatkräftig und voller Potenzial für gutes Klima vor Ort.
Die Projekte werden jeweils mit 20.000€ prämiert.
zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine, Netzwerke, Genossenschaften,
Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Gemeinden,
die in ländlichen Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns mit max. 50.000
Einwohnern aktiv sind,
und dort entweder ein Klimaschutzprojekt umgesetzt haben oder
ein konkret geplantes Vorhaben realisieren möchten.
Das Bewerbungsverfahren ist mehrstufig. Für die Online-Bewerbung genügen
zunächst ein überzeugend dargestelltes Projektvorhaben, bzw. ein gut beschriebenes
abgeschlossenes Projekt. Wenn eure Bewerbung überzeugt, wird euch ein
Auswahlgremium vor Ort besuchen. Aus allen besuchten Bewerber*innen werden
durch eine hochkarätige Jury die Preisträger*innen ausgewählt. Die Ehrung der
Preisträger*innen findet im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung
statt – mit Gästen aus Politik, Gesellschaft und den beteiligten Regionen.
9. Februar 2026 bis 22. März 2026
April und Mai 2026
Juli 2026
26. August 2026
Gutes Klima entsteht da, wo Menschen gemeinsam anpacken – für ihre Orte, ihre
Nachbarschaft und eine lebenswerte Zukunft. Der Wettbewerb „Gutes.Klima.Machen.“
zeichnet Projekte aus, die genau das tun: Klimaschutz im ländlichen Raum sichtbar
machen und neue Ideen auf den Weg bringen.
Ihr habt ein starkes Klimaschutzprojekt bei euch in der Region umgesetzt – oder eine
richtig gute Idee in der Schublade, die endlich raus will? Dann macht mit!
Franziska Tanneberger ist Wissenschaftlerin an der Universität Greifswald und Leiterin des Greifswald Moor Centrum (GMC). Ihr Forschungsschwerpunkt sind Niedermoore in Mittel- und Osteuropa, insbesondere Biodiversität, Torfbildung und Effekte der landwirtschaftlichen Nutzung. Sie ist Autorin zahlreicher Fachpublikationen und Herausgeberin von Standardwerken wie dem „Europäischen Moorbuch“. Das Greifswald Moor Centrum ist Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis für alle moorbezogenen Fragen mit etwa 150 Moorfachleuten und eine Partnerschaft von Universität Greifswald, Michael Succow Stiftung, DUENE e.V. und Stiftung Moorbibliothek. 2019/2020 war Franziska Tanneberger Vorsitzende des MV Zukunftsrates. Darüber hinaus ist sie in verschiedenen Umwelt- und Naturschutzinitiativen ehrenamtlich aktiv sowie Teil der Projektsteuerung von toMOORow, einer Wirtschaftsallianz für nasse Moore mit der Umweltstiftung Michael Otto.
Michaela Koschak ist Diplom-Meteorologin und seit über 20 Jahren Wettermoderatorin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Radio. Seit Januar 2025 verstärkt sie das NDR-Wetterteam am Kap Arkona. Als „Übersetzerin“ macht sie komplexe Wetter- und Klimathemen für die breite Öffentlichkeit verständlich und setzt sich leidenschaftlich für Klimaaufklärung ein. Ihre wissenschaftliche Expertise teilt sie durch Keynotes, Moderationen und Bücher für Erwachsene und Kinder. Besonders engagiert zeigt sie sich in BNE-Projekten (Bildung für nachhaltige Entwicklung) an Schulen, wo sie junge Menschen für Klimathemen sensibilisiert. Mit ihrer langjährigen Medienerfahrung und ihrem Engagement für klimafreundliche Transformation bringt sie wertvolle Perspektiven ein.
Martin Neuhaus sorgt gern für Belebung.
Mit 18 eröffnete er einen Laden für naturkundliche Souvenirs an der Feldberger Luzinfähre, mit 20 gründete er das Hotel „Haus Seenland“ und die Kneipe „Abendsegler“, die schon bald zum kulturellen Zentrum der Feldberger Seenlandschaft wurden.
Nach dem Schauspielstudium in Leipzig verschlägt es ihn nach Schwerin, wo er u.a. das Werk3 als Spielstätte des Mecklenburgischen Staatstheaters gründet, dem er 11 Jahre angehört. 2012 folgt mit dem Werkraum Feldberg das vermutlich erste Coworking in MV.
In Schwerin erfüllt er seit 2021 das lange Zeit leerstehende Säulengebäude am Markt wieder mit Leben. Neben einer Kneipe und Coworking- und Veranstaltungsräumen haben sich die von ihm organisierten Dienstagskonzerte zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Dieses Projekt erhält den Kulturpreis der Landeshauptstadt 2023 und wird von den IHKn MVs als beste Innenstadtinitiative 2025 ausgezeichnet. Als Nächstes soll eine Talkshow folgen, die Stadt und Land verbindet.
Ehrenamtlich engagiert er sich als Mitglied des Schweriner Wirtschaftsausschusses und Aufsichtsrat der städtischen Wohnungsgesellschaft für mehr Nachhaltigkeit.
Als Schauspieler wurde er mit der Serie Maxton Hall – der bisher erfolgreichsten internationalen Primevideo-Produktion weltweit – auch international bekannt.
Nicole Gernhard ist seit über 20 Jahren in der Klima(gerechtigkeits)bewegung aktiv. Ihr Engagement für eine sozial-ökologische Transformation reicht von Protesten gegen Braunkohletagebau über Umweltbildung bis zu internationalen Workshops in Ökodördern. Ab 2018 bis Mitte 2025 koordinierte sie als Jugendbildungsreferentin der Bundjugend Mecklenburg Vorpommern die Umweltbildungsarbeit des Bund für Umwelt und Naturschutz und unterstützte junge Menschen, hier aktiv zu werden. Im Ehrenamt organisiert sie die Aktivitäten eines sozial- ökologischen Kulturzentrums in Schwerin mit. Nicole organisiert Eltern-Kind Angebote zu Klima und Umwelt beim BUND und ist selbständig als Umweltpädagogin und in der globalen Bildung tätig. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die beratende Tätigkeit zu Umwelt- und Demokratie-Projekten, sowohl inhaltlich als auch finanziell.
Kriemhild Kant studierte Sport an der DHfK Leipzig und war über drei Jahrzehnte Geschäftsführerin des Kreissportbundes Ludwigslust-Parchim, dem größten Verband des Landkreises mit 234 Sportvereinen und 27.000 Mitgliedern. Parallel engagiert sie sich seit 1994 als ehrenamtliche Bürgermeisterin von Balow und seit 2014 als Amtsvorsteherin. Unter ihrer Führung wurde Balow mit dem prestigeträchtigen „Europäischen Dorferneuerungspreis“ ausgezeichnet. Ihr Motto „Ein Dorf für Kinder – ein Dorf für alle!“ spiegelt ihre Leidenschaft für generationsübergreifende Partizipation wider. Als Pionierin für aktives Ehrenamt im ländlichen Raum demonstriert sie eindrucksvoll, wie Sport und Bewegung Gemeinschaften stärken und Menschen aller Altersgruppen erfolgreich zusammenbringen.